Donnerstag, 2. August 2007

Tag 10 Whyteville nach Rosedale (131km/980km ges.)

Wir haben eine geruhsame Nacht im Motel verbracht und konnten heute morgen um sieben Uhr bei recht kuehlen 18 Grad losfahren. Da mir die taegliche Hitze von meistens ca. 35 Grad noch mehr zu schaffen macht als meinem Vater war es echt angenehm die ersten 50km im kuehlen Nebel zu fahren.
Die Landschaft wird zunehmend laendlicher, die Staedte immer kleiner und die Distanzen um etwas zu essen und trinken zu kaufen immer laenger - das erfordert einiges an Planung.
Um ein paar der vielen Berge auszuweichen sind wir heute Vormittag von der offiziellen Bikeroute abgewichen und haben einen normalen Highway genommen der wesentlich direkter und dessen Steigungen moderater waren. Der Verkehr um diese Zeit haelt sich sehr in Grenzen da die Amis sowieso erst sehr spaet aufzustehen scheinen.
Ein weiterer Vorteil des direkteren Weges war eines der wenigen Fahrradgeschaefte, das wir dadurch passiert haben um noch ein paar Ersatzschlaeuche zu kaufen.
Morgen werden wir die ersten 1000km gefahren haben und die Grenze nach Kentucky ueberqueren (wo es so gut wie kein einziges Fahrradgeschaeft gibt).

Kuehl und neblig - Perfekt!

Eine kleines Staedtchen auf unserem Weg dessen Name ich vergessen hab - ich weiss nur noch dass wir da essen waren und die Bedienung uns fuer voellig verrueckt hielt.

Mein Lieblingsspielzeug - das Pocketmail

Kommentare:

seppe hat gesagt…

hey, wenn ihr in kentucky seid unbedingt in nem KFC vorbei und dem colonel hallo sagen! ;)

ansonsten nette sache die tour! würde mich auch mal reizen!

dann mal noch viel erfolg!

gruß

Mo hat gesagt…

momentan kein kfc weit und breit - wir sind grad am arsch der welt.
Ist echt bergig hier! haben jetzt aber die 1000km voll

Mo

katha hat gesagt…

huuuhuuu :-)!!

sitz endlich mal wieder am internet.
schon krass, ich würd die strecke ja lieber reiten wie du dir denken kannst *g*
ich hab jetzt noch 5 wochen hier, dann bin ich weg - im moment isses bissl nervig, vor allem meine chefin.
in amerika kriegt man ja vermutlich nicht mit was auf teneriffa passiert, oder? bis gestern waren wir nämlich evakuiert wegen waldbrand der auch bis ans dorf kam. auf der finca liegt bloß bissl russ. alles nicht so witzig, der grösste brand hier seid 23 jahren...
naja jetzt kehrt der alltag wieder ein.

wünsch euch weiter viel spass!

liebe grüsse

katha

Mo hat gesagt…

Was heisst den weg schon wieder? Du musst schon dazu schreiben weg von wo - das ist bei dir ja immer ein bisschen schwierig ;-)
schreib mal ne mail an moritz@pocketmail.com

Lg, Mo

oma Moni hat gesagt…

Mit großem Interesse und heller Freude verfolgen wir Tag für Tag Deine amüsanten Berichte und drucken sie gleich noch aus als ewiges Dokumen.
Daß Dich sogar so schöne Schmetterlinge und grazile Kätzchen zum Schmunzeln bringen - welche freudige Abwechslung! Die Photos bereichern Deine Berichte sehr. Das Fähnchen auf Deinem Anhänger ist hoffentlifch blau-weiß, die letzten Böllerschüsse des Rutenfestes haben nun endlich die zitternde Fanny erlöst.
Heute hat mich beim Penny ein Biker interessiert. Sein freundliches Gesicht mit langem, welligem Bart, sein schönes Holzkreuz umgehängt, sowie sein großer schwarzer Schlapphut haben mich ermutigt ihm anzusprechen. Ja er sei auch ein Biker auf dem Jakobsweg nach Spanien. Als ich von Dir und deinen fast schon 1000 km geradeltem Weg von Küste zu Küste erzählte zog er seinen breitrandigen Schlapphut ehrfürchtig - anerkennend zum Gruß an Dich!
Hannes friert fast in dem 2600 Meter hochgelegenen Bogota und muß warme Kleidung kaufen statt Schwitzen. Weiterhin erlebnisreiche Fahrt, auch als Lohn für so viel planvolle Arbeit.
Deine Oma Moni

Margret hat gesagt…

Hey Moritz,
toll Deine Berichte + Bilder. Vielleicht löst ihr ja eine Biker-Ära aus in den USA. Wie ist es mit den wilden Hunden denn so? Hast Du eine Möglichkeit gefunden Dich zu wehren?
Am interessantesten sind doch die Begegnungen mit den Menschen. Die Fotos mit eurem Anhänger finde ich witzig, hab mir das ganz anders vorgestellt.
Also dann moderate Temperaturen - schöne Begegnungen und gutes Sitzfleich.
Gruß Margret