Freitag, 17. August 2007

Tag 24 Summersville nach Marshfield (147km)

Die schlimmsten Berge sind jetzt endgueltig ueberwunden und wir befinden uns in leicht welligem Gelaende, das aber angenehm zu fahren ist. Wir sind heute wieder sehr frueh aus unserer netten Unterkunft in Summersville aufgebrochen und haben die 20km, die wir eigentlich gestern noch fahren wollten eben heute morgen hinter uns gebracht. Gestern war das einfach nicht mehr moeglich denn das waeren dann ca. 160km gewesen und wir haetten ueber die Mittagshitze hinweg fahren muessen.
Die naechste Stadt war dann Houston (lustigerweise in Texas County), wo wir bei Walmart ein bisschen eingekauft haben. Auf einmal hielt eine dicker Mercedes neben uns mit einer Frau die uns zuwinkte und meinte sie fuehre eine Motel (genau das, in das wir eigentlich gestern wollten) und wir sollen doch nachher schnell vorbeikommen und uns in ihr Buch eintragen und unsere Wasserflaschen fuellen.
Gesagt getan - wir fuhren zu dem nahegelegenen Motel und trafen an der Rezeption einen Mann, der aussah wie ein Indianer (es war wahrscheinlich auch eine). Wir kamen ein bisschen ins Gespraech und es stellte sich heraus, dass er bereits mehrere Male in Deutschland und Oesterreich war weil er Pferde trainiert und noch viele andere komische Dinge mit ihnen macht (also so eine Art Pferdefluesterer). Er sei in Deutschland in der Pferdeszene auch sehr bekannt und hat mehrere Buecher geschrieben die alle auf deutsch uebersetzt wurden. Wir haben ein paar davon in einem Regal gesehen. Ein sehr interessanter Mann und ein gefundenes Fressen fuer mein liebes Schwesterherz ;-) Sein Kuenstlername ist Pony Boy
Wir fuhren dann weiter bis in die groessere Stadt Marshfield, wo wir uebernachteten.


Papa's naechstes Projekt: Einen dieser schoenen Pickups zu restaurieren

Es sind teilweise echte Raritaeten die auf dem Land in die Natur eingewuchtert vor sich hinrosten

1 Kommentar:

Mum hat gesagt…

Hi Werner -
dieser Pickup mit dem schoenen Grill gefaellt mir auch gut. Du musst dir gut merken + notieren - wo diese Dinger stehen - du wuerdest der Umwelt sogar einen grossen Gefallen tun, wenn du diese Rostbeulen mitnimmst,"pimpst" und das Alters-Gnadenbrot zukommen laesst. (aber bitte per Schiff - mit genügend Ersatzmotoren)